Kurze empfindsame Reise durch die georgische Literatur

WDR 3 Hörspiel - 06.10.2018

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Kurze empfindsame Reise durch die georgische Literatur

WDR 3 Hörspiel - 06.10.2018, von Adrian Winkler

Rustaveliepos H 599  Illustrator - Mamuka Tavakarischvili (1646)  , Korneli Kekelidze Georgian National Centre of Manuscripts

Kurze empfindsame Reise durch die georgische Literatur

Georgien besitzt eine uralte Schrifttradition, davon zeugt ein eigenes Alphabet, dessen mittelalterliche Schreibweise neben zwei modernen Varianten bis heute in Gebrauch ist. Immer schon hat das Land zwischen den Gebirgszügen des großen und des kleinen Kaukasus eine wichtige Vermittlerrolle zwischen verschiedenen Kulturräumen gespielt. Georgien war die Brücke zwischen Abendland und Orient. Und die georgische Literatur hat seit jeher die unterschiedlichsten Einflüsse zusammengeführt. Auf überraschende Weise begegnen sich hier altpersische Epik und englische detective story, Quentin Tarantino und Rainer Maria Rilke. Zugleich hat die lange eigene literarische Tradition das kleine Land immer wieder davor bewahrt, einfach von der Landkarte zu verschwinden.

Das Feature steht nach der Sendung befristet bis zum 13. Oktober zum Nachhören zur Verfügung.

Ausstrahlung am 6. Oktober 2018, Wiederholung am 7.Oktober 2018
Von Adrian Winkler
Redaktion: Imke Wallefeld
Produktion: WDR 2018