Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs

WDR 3 Hörspiel - 28.11.2016

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Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs

WDR 3 Hörspiel - 28.11.2016, von Milo Rau

Wie ertragen wir das Elend der Anderen? Warum schauen wir es an? Und wie human sind unsere humanitären Missionen wirklich? In einem Doppelmonolog leuchtet "Mitleid" die Ambivalenzen der europäischen Betroffenheitskultur aus.

Szenenbild: Consolate Sipérius, Ursina Lardi und ein Maschinengewehr., IIPM – International Institute of Political Murder

Ursina Lardi, Schauspielerin und ehemalige NGO-Mitarbeiterin, erzählt vom Leben in den Krisenregionen dieser Welt, vom eigenen Befinden im Angesicht der großen Katastrophen. Prolog und Epilog zu dieser Selbstbefragung und Selbstbespiegelung liefert die in Burundi geborene Schauspielerin Consolate Sipérius, die mit vier Jahren als Überlebende des Völkermords von belgischen Eltern adoptiert wurde. "Mitleid" beruht auf Recherchen vor Ort im Kongo, auf Gesprächen mit humanitären Helfern und Kriegsopfern verschiedenster Kulturen. Es ist nicht nur ein Nachdenken über die Grenzen unseres Mitleids, sondern auch über die Grenzen des europäischen Humanismus.
Mit Ursina Lardi und Consolate Sipérius

Das Hörspiel steht nach der Sendung befristet zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Ausstrahlung: 27. November 2016 in WDR 5, 28. November 2016 in WDR 3
Von Milo Rau
Regie: der Autor
Redaktion: Isabel Platthaus
Produktion: WDR 2016